German Open HG vom 29.7.-6.8.00 in Kössen

kann es ein schöneres Fluggebiet geben?

Zurück zu den Wurzeln möchte man sagen, vor 25 Jahren fanden hier die ersten Weltmeisterschaften im Drachenfliegen statt. Jeder der Offiziellen bei der Eröffnungszeremonie erinnerte daran, obwohl es doch "nur" unsere German Open ist. Die Bundesblaskapelle hat sich extra in Schale geschmissen und spielt munter auf. Danach eilen die Aktiven zur Fliegerbar neben dem Landeplatz, um sich mit einem wirklich leckeren Halbhähnchen und Halbliter Bier über das wieder mal schlechte Wetter hinwegzutrösten. Denn das ist schon fast das Markenzeichen der GO: In der Regel Regen. So vergehen der Anreisetag und auch der erste Wettbewerbstag im mitunter strömenden Naß. Man hat zu den üblichen Verrichtungen viel Zeit, als da sind natürlich zuerst die Anmeldung. Lukas Etz fertigt geduldig bis kurz vor Mitternacht die unsere litauischen Freundegemächlich eintrudelnden Wettbewerber ab, die Prominenz hält sich zurück und kommt erst am Sonntag. Nicht nur viele namhafte Österreicher, auch die litauischen Nationalmannschaft können wir begrüßen. Der Test, wieviel Drachen/Std. die Bergbahn bei voller Auslastung schaffen könnte, scheitert, da die Flieger mangels Motivation nicht genügend rasch Material nachliefern. Während dann ein Teil der Piloten in die Geheimnisse mentalen Trainings eingeweiht werden und schon mal das Problem erörtern, wie man nach einem Tagessieg wieder ruhig schlafen kann, befassen sich andere mit eher praktischen Dingen, stählen durch Bergwandern im Regen ihre Gesundheit. Karlheinz Vogel ist ein trefflicher Führer und Kenner des Kaisergebirges und wir sehen uns schon gleich ihm durchs Ellmauer Tor fliegen.

die VerkündungAm Montag ist es dann doch wirklich geschehen: Wenn überall die Luft aufsteigt, muß es auch Stellen geben, wo sie absinkt. Denkt der Drachenflieger dabei an Steigen und Saufen, hat der Meteorolüge dabei meist Größeres im Sinn und spricht von Tief und Hoch. Letzteres machte sich über Nacht breit und sorgte am Montag für Sonne und leckere Wölkchen.

Auf dem Unterberghorn hat man die Wahl zwischen drei Aufbauplätzen, je einen nach West, Nord und nach oben (Drachen schleppen!). Klar, daß wir die potentielle Energie lieber aus der Thermik beziehen als durch Muskelarbeit und so sind die unteren Startplätze gleich rappelvoll mit den bunten Faltern, die in der ungewohnten Sonne erst mal gründlich ausdampfen. Oberhirte Lukas sammelt seine Jünger und vertieft sich ins Grundlagenstudium. Schließlich wird mit lautem Pfiff das gemeine Flügelvolk herbeigerufen und alle lauschen der Verkündung. Da gibt es wirklich interessante Neuigkeiten. Mal abgesehen von der Meteorolügenmeinung, daß das Wetter wirklich so gut sein  soll wie es uns den Anschein gibt, wird ein neuer Startzeitnahmemodus praktiziert:  Man fliegt ganz einfach los! Über den ersten Wendepunkt, das Fellhornhaus, fliegt man hinweg und das GPS12 oder eines seiner Verwandten merkt es sich als Startzeitpunkt. Piloten, die der Zuverlässigkeit der High-Technik mißtrauen, dürfen nach altbekanntem Modus zusätzlich auch mit dem Fotoapparat draufhalten.  Die GPS-Geräte wurden von Wo ist denn nur die richtige Antenne?Lukas per PC vorsorglich mit den Koordinaten aller möglichen Wendepunkte gefüttert, nicht ohne uns in blumiger Rede von deren erstklassiger Qualität zu überzeugen. Zweifelsohne war dann auch die Gradangabe des nächsten Wendepunktes richtig, der Antenne vom Grubhörndl. Aber schon die Minuten stimmten nicht, geschweige denn die Sekunden. Und beide verrannen, während sich alle fragten, wo er denn nun sei, der Wendepunkt. Zwar war eine mächtig gewaltige Gitterkonstruktion nicht zu verkennen, einträchtig kreisten Dutzende Drachen aber 1,3km daneben und die Piloten rissen weit die Augen auf, ob es da unten vielleicht noch eine andere Antenne gäbe. Christoph, den Champion der Starren Flügler, kratzte die verbummelte Zeit gewaltig  und sich seiner Sendung bewußt, eilte er noch einmal zum Fellhorn zurück, eine neue Startzeit markierend. Der zweite Anlauf war lohnend und gebar die schnellste Zeit des Tages. Vor den Endanflug hatten die Jünger aber noch ein paar Hindernisse aufgebaut. Es galt vorher noch der Brenner Alm einen Besuch abzustatten und auch der Vorderkaiserfeldenhütte. Da ging es ziemlich kreuz und quer um den Zahmen Kaiser herum, und nicht immer war die Höhe so komfortabel wie über der Steinplatte. Bernd Maier verlor durch das Hinundhergezacke sichtlich die Übersicht und landete im Ausland, fern der vorgezeichneten Route. Unsere Gäste aus Österreich zeigen, daß sie ihr Land besser kennen und belegen jeweils zweite Plätze. Bei den Starren drängt sich Toni Raumauf zwischen Marcus Holland-Guben (der damals noch nicht wissen konnte, daß er schon 2 Wochen später einen 250km-FAI-Dreieck-WR fliegen würde) und Christoph Kratzner, dessen Punktekonto durch die spätere Ankunft doch nicht so aufgebläht wurde, wie es die schnellste Zeit vermuten ließ. Bei den Flexiblen ( "Weicheier" sollte hier als völlig unpassende Bezeichnung vermieden werden) entzweite nur Rupert Plattner die "Drei großen B" Jobst Bäumer und Bob Baier. Karlheinz Vogel war als Zehnter wieder einmal bester Drachenpilot der B-Liga und Ernst Lehmann es als Neunter bei den Starren. Von insgesamt 93 Piloten gelangten 53 ins Ziel und Top-Junior Erikdementsprechend war die mittlere Laune sehr gut. Die Außengelandeten wurden rasch heimgeholt und der Bierkonsum an der Fliegerbar erfüllte die Erwartungen der Betreiber. Damit es am nächsten Tag keinen Stau an der Bergbahn gibt, veröffentlicht Lukas eine Liste mit der Auffahrtreihenfolge. Die Ersten müssen zuerst aufstehen.

Das klappt dann auch prima. Gut, daß es noch immer viel mehr Drachen gibt als Starre. Letztere werden für die Auffahrt sorgsam auf je zwei Drachen gebettet. Noch halten deren Piloten dafür Verständnis bereit und hätscheln die Starren mit den dünnen Schalen...
Der Nordwestwind meint es gut mit allen drei Startstellen, da sollte es heute keine Probleme geben. An welcher Aufgabe werden wir uns wohl zu bewähren haben? Wohl um möglichst lange Seitenwind genießen zu können, geht es erst nach Süden zur Schmittenhöhe und dann in entgegengesetzter Richtung zum Grubhörndl, dessen Antenne wir jetzt schon sehr gut kennen. Als Feinsiebgang dann wieder VerkündungsverfilmungVorderkaiserfeldenhütte - gegenwindgewürzt mit leichtem Leearoma. Die Thermik am Unterberg beginnt wieder mal sehr verhalten. Zu lange mit dem Start zu warten hat aber keinen Sinn, 122km brauchen ihre Zeit. So bevölkern rasch viele Gleiter den Raum um den Berg und stochern in der schlaftrunkenen Luftmasse nach erhebenden Lebenszeichen. Ich hatte Glück, als ich etwas abseits vom Getümmel danach suchte und den wohl ersten lauten Rülpser des Tages abbekam. Jedenfalls piepte das Vario plötzlich so laut und fröhlich, daß ringsum sorgsam gehegte Barthaare fallen gelassen wurde und ich mir einen Augenblick vorkam wie eine Brotkrume im Teich voll hungriger Enten, alle schossen auf mich zu, wonach die zuvor eher Makrobrownsche Bewegung Zylindersymmetrie erlangte (gebrochen nur durch die vom Oberhirten auferlegte Drehrichtung). Etliche zu früh gestartete Piloten standen da schon wieder auf dem Landeplatz und trösteten sich gegenseitig mit Erklärungen über Pech und Thermikmangel. Die Glücklicheren registrierten die gleich nach dem Start Abgesoffenen wie stets mit gemischten Gefühlen. Kein (Drachen-)Pilot wünscht einem anderen den Absaufer, zu groß ist die Kameradschaft, und die Fähigkeit des Mitleidens ist noch nicht verloren gegangen. Andererseits ist jeder, der nun dort unten steht, ein Konkurrent weniger in der Luft und ein Schlachtordnungpotenzieller Rückholer mehr. Und letzter Aspekt wird sicher heute besonders wichtig sein. Jedenfalls hat man nach ausreichendem Höhengewinn zunächst den Startpunkt anzufliegen. Der ist heute die Talstation der Bergbahn. Hin und zurück sind es gut 5 km, das wird wieder einigen zum Verhängnis, am Unterberg gehts unten schlecht. 6 Drachenpiloten haben an beiden Tagen den Startpunkt nicht genommen, darunter meine liebe Olga. Ihre Reaktion: "Ich brauche einen neuen Drachen, der Turm muß runter!" Das Hauptfeld fliegt zügig mit Rückenwind übers Fellhorn zur Steinplatte. Dort ist gerade der Hauptwaschgang eingelegt und sortiert schon mal grob vor. Wer im ruppigen Superbart nicht aufgibt, wird mit Maximalhöhe belohnt und kann locker über die Loferer Steinberge fliegen. Die anderen nehmen den nicht so hoch reichenden Schonwaschgang und bekommen Probleme, die Talquerung zu überstehen. Jedenfalls scheren wieder 9 Drachen aus und über den Loferernpflanzen weiße Blumen auf die grünen Wiesen zwischen Waidring und Pillersee. Auf der Westseite der Leoganger kann man schön bis auf Gipfelhöhe dynamisch aufsoaren. Wer dann aber keinen höherreichenden Bart erwischt, kommt bei der Talquerung ins Lee und dann gehts aber abwärts. So wie mir erging es dort auch vielen Kampfgefährten - das Tal wurde zum Massengrab. Unbarmherzig forderte es seinen Tribut auch unter den Piloten, die die Schmittenhöhe umrundet hatten und jetzt gegen den Wind ankämpften. Daß die gesamte Strecke doch noch von drei Drachenpiloten gemeistert wurde, zeugt von deren Klasse. Niemand wunderte sich, daß es die "Drei großen B" waren, die diesmal allerdings etwas mehr Zeit benötigten als Gerolf Heinrichs. Bei den Starren kamen 4 Piloten ins Ziel. Ralf Miederhoff überwand den Frust vom Vortag (oder münzte er ihn um?) und wurde Tagesdritter hinter Champion Christof und Toni Raumauf, wieder ein Österreicher auf dem zweiten Platz. Ernst Lehmann als bester B-Ligapilot landete nach 100km auf dem fünften und Karlheinz Vogel nach 61km auf dem 19. Platz ihrer Wertungsklassen.

unter den LeogangernAm Abend gab es einen besonderen Leckerbissen: Josef Himberger zeigte einen Film von den ersten Weltmeisterschaften der Drachenflieger 1975 in Kössen. Alle waren begeistert von der Begeisterung und dem Können der Drachenflieger von damals, ihrer Freude über >5-Minuten-Flüge, Ziellandungen im Schneematsch, Gestolpere im Rückenwind beim Start... Erst wenn der Pilot nach dem Abheben in weniger als 5 Sekunden schon nicht mehr im Nebel zu erkennen war, wurde der Wettbewerb wegen schlechten Wetters schlicht unterbrochen. Das mußte unseren Oberhirten wohl schwer beeindruckt haben, wie wir am nächsten Tag erfahren sollten.

Die Auffahrreihenfolge wurde auf den Kopf gestellt, die Letzten zu den Ersten gemacht - und es klappte! Kein Gedränge am Lift und dazu stets sehr nettes Personal. Alle Drachen waren rechtzeitig auf dem Berg. Oben erwarten uns wieder verschiedenartige Überraschungen. An die gesponserte Bananenkiste mit den leckeren Krummgelben haben wir uns schon gewöhnt, weniger an die Nachschüsse unseres Oberhirten. Er tönt plötzlich davon, daß die Zahlen an den Drachen in gerade und ungerade unterschieden werden können. Wessen Startnummer restlos durch 2 dividierbar ist, kann auch seinen Drachen wieder abbauen und auf die obere Startstelle transportieren. Der Trecker tuckere schon hilfsbereit.Wir alle haben wohl in Mathe mal nicht aufgepaßt, Lukas verzichtet resigniert darauf, uns Nachhilfe zu erteilen und alles auswischen!konzentriert seinen Einfluß auf die Spätgelifteten. Heute haben wir nämlich SW und da paßt die Nordstartstelle vorerst gar nicht. Da gibt es noch andere Dinge, die Unruhe erzeugen. Fern am Horizont, aufgereiht wie auf einer Perlenschnur, sind saubere Cumuli zu erkennen. Kein Zweifel daran, daß die Meteorolügen mit ihrer Warnung vor einer heranrückenden Kaltfront heute nicht ganz falsch liegen können. Unsere GS-Kollegen von der EM in Garmisch teilen früh mit, daß die Schirme heute in den Containern verbleiben. Ich habe derweil meinen Drachen aufgebaut und begleite das Näherrücken der Front mit Blicken auf die Uhr. Unter Anwendung einschlägiger Gesetze der Kinematik komme ich zum Schluß, daß die Front in 2 Stunden bei uns sein wird und erkunde Stimmungen und Meinungen. Uwe Zapf: "Wenn wir einmal oben sind, wird auch geflogen, glaube nicht, daß es abgeblasen wird." Oberhirte Lukas: "Ich sehe die Front auch." Etwas ausführlicher Gerolf Heinrichs: "Wir haben heute SW, dagegen steht der Bayrische Wind. Beide Luftmassen treffen an der nördlichen Alpenkette aufeinander und erzeugen dort die Quellungen. Das kommt nicht zu uns!" Es gibt aber auch warnende Äußerungen. Schließlich beschließt der Rat der Jünger, daß geflogen wird und zwar ein Zick-Zack mit Landung in Kössen. Das geht dann hin und her mit Diskussionen über Funkbrücke zur oberen Startstelle und endet im Bermuda-Dreieckschließlich mit einem Machtwort unseres Oberhirten, der den Jüngerbeschluß zum Gesetz erhebt: "0 Punkte für den, der nicht startet!" Es wird Minuspunkte geben für Lukas und ein erhebliches Minus in meiner Geldbörse. Eine gute Stunde später, die Hälfte des Teilnehmerfeldes ist schon in der Luft, kommt eine Meldung von starken Windböen am Landeplatz mit Bitte um Abbruch des Durchganges. Ein paar Minuten später wird oben schon die Hilfe der Zuschauer in Anspruch genommen, da die Drachen sich plötzlich selbständig machen. Als Lukas den Durchgang dann endlich abbricht, sitze ich bereits wenig komfortabel auf einer hohen Fichte im sogenannten Bermuda-Dreieck. Das ist ein tiefes langgestrecktes Tal unterhalb des Weststartplatzes. Karlheinz Vogel sagte mir gleich am ersten Tag: "Mit einem Anfängerdrachen sollte man da nicht reinfliegen!" Als der Wind von SW plötzlich auf starken N umschlug war ich gerade darüber geflogen, mit noch Startplatzhöhe, als es auf einmal nicht mehr zurück ging. Kräftiges Ziehen am Steuerbügel verdoppelte mehrfach die Geschwindigkeit über Grund in horizontaler, aber auch vertikaler Richtung. Sehr eindrucksvoll das Rauschen der sich biegenden Bäume, als Zugabe schlimme Turbulenzen und abnehmende Bewegungsfreiheit durch das zur Schlucht werdende Tal. In Talbodennähe ziehe ich mal schon die Rettung aus dem Gurtzeug, lasse sie dann in knapper Höhe nach unten plumpsen und stelle mich in den Steuerbügel. Dann wächst mir plötzlich besagte Fichte zwischen den Beinen hervor und ich behalte noch ca. 25m Höhenreserve. Nach etlichen Augenblicken habe ich mein ob er wohl trifft?Rettungsschnurpaket zwischen den Zähnen und der Drachen schwebt nebst Gurtzeug am Fallschirm zu Boden. Am reichlich beasteten Stamm klettere ich ein Stück nach unten. Die letzten 8m werden mit der schaust dem Windsack ins Maul...Verlängerungsleine des Fallschirms abgesichert, die mir Wanderer an die heruntergelassene Rettungsschnur binden. Erstes Fazit: Konrad ist ganz heil geblieben, die Drachenhaut auch, ein paar Knochen und Sehnen werden kostenträchtig bei Wolf Kaiser ausgetauscht und der Drachen fliegt wieder wie der alte. Zweites Fazit: Pfeif auf Pluspunkte, wenn eine Kaltfront in die Streckenplanung eingebunden wird. Hör nicht auf die Toppiloten, sondern auf die Frauen.
Wenigstens ein Nebeneffekt ist angenehm, man ist plötzlich prominent, alle Piloten schütteln mir die Hand oder blicken einen ganz ehrlich freundlich und aufmunternd an.

Am nächsten Tag ist für den Nachmittag wieder Wetterverschlechterung angesagt, diesmal wird nur eine ganz kurze Zielstrecke ausgeschrieben: Unterberg - LP Kössen. Da diese Strecke laut Sportordnung zu kurz ist, um einen regulären Durchgang durchzuführen, gibt es nur einen außerordentlichen Ziellandewettbewerb, mit sofortigem Preisgeld. Fürs Geld gilt es möglichst viele der aufgeblasenen Müllsäcke im Zielkreis und wieder Regenbeim Landen so zu treffen, daß diese unter einschlägigem Geräusch ihres luftigen Inhaltes verlustig gehen. Es gibt ganz lustige Versuche der Einlander, die Müllsäcke zu treffen, erinnert stark an den Film von der ersten WM. Günter Tschurnig fliegt so tief an, daß alle glauben, er wolle gar nicht auf dieser Wiese landen. Mit dem Steuerbügel ein paar Zentimeter über den Grashalmen kommt er dann doch herbeigeschwebt und zertritt genau im Zentrum des Zielkreises zwei Lufttüten. Alle Zuschauer waren beeindruckt und spendeten Beifall. Da nur noch zwei Piloten (einer davon unser Top-Junior Erik Rau) ins Weiße traten, gab es je Sack 100DM einzusacken.

Am Freitag wurde allen klar, daß sich Petrus im Ringen um gutes Flugwetter wohl bereits verausgabt hatte (für mehr unsere Flexibelstenals zwei Tage hatte es ja auch in den letzten Jahren der GO nicht gereicht) und er ließ sich gänzlich gehen und uns im Regen stehen. Kurzerhand wurde die Siegerehrung vor- und im Zelt durchgezogen. Bei den Flexiblen blieb es bei der Reihenfolge wie nach dem ersten Durchgang, bei den Starren siegt der Weltmeister vor Toni Raumauf und Bernd Weber. Weit in die Phalanx der A-Liga-Piloten können nur die B-Ligisten Karlheinz Vogel mit dem 10.Platz, Ernst Lehmann und Ulf Neumann mit dem 7. bzw. 10. Platz bei den Starren eindringen.
alle Sieger und SiegerinnenNach allseitigem Händeschütteln und Schulterklopfen fahren wir mal wieder durch den Regen nach Hause. Dann Tagesschau mit Wetterkarte - juhu, in Thüringen scheint morgen wieder die Sonne und es gibt doch noch ein Fliegerwochenende!
 

 

Konrad Lüders


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