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In diesem
Jahr zeigte uns die free-flight 2001 die dritte mögliche Wetterart. Nach
starkem Schneefall im Jahr 1999 und warmem Föhnwetter 2000, erlebten wir
einen ruhigen, leicht föhnigen Freitagnachmittag mit einem Gleitschirm-Absprung
aus dem Helikopter von Mike Küng sowie Dauervorführungen der Moskito
Drachenmotorgurte auf zwei Strarrflüglern (Atos und Exxtacy) und mehreren
Starts mit kurzen Flügen von Motorgleitschirmen mit Rucksackantrieben.
Der Freitag war also weitgehend sonnig mit milden Temperaturen.
Der Messebesuch
war gering und die Aussteller sehr auskunftswillig. Das alles änderte
sich in der Nacht von Freitag auf Samstag.
Es begann
zu regnen und sollte bis zu meiner Abfahrt am Samstag abend nicht mehr
aufhören. Die Besucher strömten wie der Regen unaufhörlich der Messe
zu. Morgens um 10 Uhr bildeten sich Schlangen an den Kassen von über 50
Meter. Die Messe war zwar gut besucht, aber nicht überlaufen. Dennoch
spürte man beim einen und anderen Standpersonal gegen Spätnachmittag
Ermüdungen im Informationsgespräch.
Meine Beobachtungen
gelten weitgehend der Drachen- und Starrflüglerszene.
Von den
Drachenherstellern waren Wills-Wing, Seedwings und Icaro stark vertreten.
Wobei Seed Wings mit seiner sehr guten Verarbeitung und den bewährten
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Beschlagteilen
brillierte. Wills Wing hat nun ein Randbogengerät als Hochleister. Fast
alle Hochleister, Drachen und Starrflügler besitzen nun Stoffrippen zwischen
den Segeln.
Hans Madreiter
(Delta Fly) stellte seinen fast fertigen Drachengurt, jetzt mit Rückenplatte
vor.
Fa. Bräuniger
ist in Cooperation mit der Einführung eines neuen Computerprogrammes beschäftigt.
„See you“ heißt es und kann GPS-Daten mit Hintergrundskarten verwalten.
Die Starrflüglerszene zeigte den neuen Stalker, für Deutschland Star benannt, von Aeros aus der Ukraine. Gegenüber dem letzten Jahr verschwand die „Körperbalkenwaage“ und es wurde ein „Wackeltrapez“ eingesetzt. Der Stalker ist gütegesiegelt und ab sofort für den Einführungspreis von 17.500.-- DM zu haben. Probeflüge sind möglich. Flight Design
möchte den Exxtacy 160 und den Ghostbuster durch den neuen Axxess und
Axxess + ersetzen. Neu daran ist ein härterer Holm, Teilbarkeit auf Packmaß
5,6 Meter, Klapprippen System Lutz, die gebogene Trapezecke zur profilierten
Speedbar hin. Der Axxess + kostet etwa 17.900 DM und unterscheidet sich
zum Axxess für 16.400.-- DM durch die einfahrbaren Landeklappen. Damit
soll das beste Gleiten in einen höheren Geschwindigkeitsbereich verschoben
werden.
Felix Rühle
ist mit seiner Firma AIR nach Rutesheim in eine neue Halle gezo
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Felix Rühle
ist mit seiner Firma AIR nach Rutesheim in eine neue Halle gezogen. Ein
neuer Atos „Intermediate“, wie letzjährig gerüchteweise im Umlauf,
wurde nicht vorgestellt. Nur eine Studie, mit dem Kerngedanken: „Wie
reduziere ich das Produkt cw*A“ Der Atos war mit Winglets, profilierter
Speedbar und profilierten Steuerseilen ausgestattet.
Pilotenverkleidung,
Supine Flugposition und alternative Steuerhilfen waren dieses Jahr kein
Thema.
Jos Guggenmos
hat in der diesjährigen Version des ESC ebenfalls den Holm verstärkt
und eine Segelrippe mehr eingebaut. Damit soll in hohen Geschwindigkeitsbereichen
die Leistung ebenfalls noch geringfügig verbessert werden. Toll fand ich
das geringe Gewicht der Rippenkonstruktion. Und die Vorführung mittels
einer Hydraulikpumpe, an der der Holmhersteller mal kurz 800 kg auf einer
Holmseite beaufschlagte.
Während bei Jos Guggenmos und seinem ESC alles perfekt, durchdacht und fertiggestellt wirkte und er somit einen serienreifen ESC für diese Saison vorstellte, zeigten die Mitbewerber im Starrflügelbereich Studien, die zum Teil unvollständig, nur skizzenhaft oder noch nicht serienreif gefertig waren. |


