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free-flight 2001
06.04 - 08.04.01
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In diesem Jahr zeigte uns die free-flight 2001 die dritte mögliche Wetterart. Nach starkem Schneefall im Jahr 1999 und warmem Föhnwetter 2000, erlebten wir einen ruhigen, leicht föhnigen Freitagnachmittag mit einem Gleitschirm-Absprung aus dem Helikopter von Mike Küng sowie Dauervorführungen der Moskito Drachenmotorgurte auf zwei Strarrflüglern (Atos und Exxtacy) und mehreren Starts mit kurzen Flügen von Motorgleitschirmen mit Rucksackantrieben. Der Freitag war also weitgehend sonnig mit milden Temperaturen. 
Der Messebesuch war gering und die Aussteller sehr auskunftswillig. Das alles änderte sich in der Nacht von Freitag auf Samstag.
Es begann zu regnen und sollte bis zu meiner Abfahrt am Samstag abend nicht mehr aufhören. Die Besucher strömten wie der Regen unaufhörlich der Messe zu. Morgens um 10 Uhr bildeten sich Schlangen an den Kassen von über 50 Meter. Die Messe war zwar gut besucht, aber nicht überlaufen. Dennoch spürte man beim einen und anderen Standpersonal gegen Spätnachmittag Ermüdungen im Informationsgespräch.
Meine Beobachtungen gelten weitgehend der Drachen- und Starrflüglerszene.
Von den Drachenherstellern waren Wills-Wing, Seedwings und Icaro stark vertreten. Wobei Seed Wings mit seiner sehr guten Verarbeitung und den bewährten 
Beschlagteilen brillierte. Wills Wing hat nun ein Randbogengerät als Hochleister. Fast alle Hochleister, Drachen und Starrflügler besitzen nun Stoffrippen zwischen den Segeln.
Hans Madreiter (Delta Fly) stellte seinen fast fertigen Drachengurt, jetzt mit Rückenplatte vor.
Fa. Bräuniger ist in Cooperation mit der Einführung eines neuen Computerprogrammes beschäftigt. „See you“ heißt es und kann GPS-Daten mit Hintergrundskarten verwalten.
Die Starrflüglerszene zeigte den neuen Stalker, für Deutschland Star benannt, von Aeros aus der Ukraine. Gegenüber dem letzten Jahr verschwand die „Körperbalkenwaage“ und es wurde ein „Wackeltrapez“ eingesetzt. Der Stalker ist gütegesiegelt und ab sofort für den Einführungspreis von 17.500.-- DM zu haben. Probeflüge sind möglich.
Flight Design möchte den Exxtacy 160 und den Ghostbuster durch den neuen Axxess und Axxess + ersetzen. Neu daran ist ein härterer Holm, Teilbarkeit auf Packmaß 5,6 Meter, Klapprippen System Lutz, die gebogene Trapezecke zur profilierten Speedbar hin. Der Axxess + kostet etwa 17.900 DM und unterscheidet sich zum Axxess für 16.400.-- DM durch die einfahrbaren Landeklappen. Damit soll das beste Gleiten in einen höheren Geschwindigkeitsbereich verschoben werden.
Felix Rühle ist mit seiner Firma AIR nach Rutesheim in eine neue Halle gezo
Felix Rühle ist mit seiner Firma AIR nach Rutesheim in eine neue Halle gezogen. Ein neuer Atos „Intermediate“, wie letzjährig gerüchteweise im Umlauf, wurde nicht vorgestellt. Nur eine Studie, mit dem Kerngedanken: „Wie reduziere ich das Produkt cw*A“ Der Atos war mit Winglets, profilierter Speedbar und profilierten Steuerseilen ausgestattet. 
Pilotenverkleidung, Supine Flugposition und alternative Steuerhilfen waren dieses Jahr kein Thema.
Jos Guggenmos hat in der diesjährigen Version des ESC ebenfalls den Holm verstärkt und eine Segelrippe mehr eingebaut. Damit soll in hohen Geschwindigkeitsbereichen die Leistung ebenfalls noch geringfügig verbessert werden. Toll fand ich das geringe Gewicht der Rippenkonstruktion. Und die Vorführung mittels einer Hydraulikpumpe, an der der Holmhersteller mal kurz 800 kg auf einer Holmseite beaufschlagte.
Während bei Jos Guggenmos und seinem ESC alles perfekt, durchdacht und fertiggestellt wirkte und er somit einen serienreifen ESC für diese Saison vorstellte, zeigten die Mitbewerber im Starrflügelbereich Studien, die zum Teil unvollständig, nur skizzenhaft oder noch nicht serienreif gefertig waren.

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