Die Lahme Ente war mal wieder etwas schneller ... sie hat meine Kladde gleich ins Netz gestellt. Die war nur als Konzept gedacht, zum weiter Nachdenken. Hier die korrigierte, erweiterte und besser dokumentierte Version. Eine wichtige Korrektur betrifft das Verhältnis der Rückstellkräfte zwischen Feststoffprotektoren und Airbags. Airbags schneiden im Vergleich besser ab, als in dem alten Konzept dargestellt, und sie lassen sich vielleicht noch weiter verbessern.
Ich hatte mir ein einfaches Rechenmodell für Gleitschirm-Protektoren gestrickt aus Neugier, wie die Dinger funktionieren. Dann habe ich das Modell so erweitert, dass verschiedene Methoden für die Druckabführung simuliert werden können. Das Modell hat mir ein paar Mechanismen klar gemacht, die ich hier darstellen möchte, weil ich denke, dass sie einen Beitrag zur Diskussion um die Protektoren leisten können.
Abbildung 1 demonstriert die Ausgabegrafik des Protektor-Modells am Beispiel eines
fehlkonstruierten Airbags ohne Druckablass. Sie zeigt jeweils Kurven für einen Airbag
(dicke Linien, Abb. 1a) und zum Vergleich Kurven für einen idealen Feststoff-Protektor,
der für die gleiche Belastung optimiert ist (dünne Linien, Abb. 1b). Die blauen Linien
stellen den Sturzverlauf in der Zeit dar: vom Auftreffen auf den Boden mit voll
aufgeblasenem Protektor (20 cm Höhe) bis zum Abbremsen bei vollständig entleertem
Protektor (0 cm Höhe). Die roten Linien zeigen den Verlauf der Krafteinwirkung
(g-Beschleunigung) auf den Piloten.
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| a) Geschlossener Airbag ohne Druckabführung | b) Idealer Feststoff-Protektor |
| Abb.
1: Prinzipvergleich zwischen Airbag und Feststoffprotektor Pilotgewicht 90 kg, Aufsetzgeschwindigkeit 6 m/s, Kompressionsweg 20cm, Auflagefläche 0,3 m² |
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Der geschlossene Airbag wirkt wie ein Gummiball. Die aufgenommene Energie wird zunächst elastisch gespeichert und dann voll an den Piloten zurückgegeben, in diesem Beispiel mit einer maximalen Beschleunigung von 62g im Tiefpunkt der Bewegung. Das reicht, um den Piloten 3m hoch in die Luft und aus der Grafik hinaus zu katapultieren. Auf den Piloten wirken dabei riesige Kräfte bis zu 55 kN (= 5 500 kp). Ein Airbag muss Luft ablassen, um schützend wirken zu können. Das Problem dabei ist, den Druck auf eine Weise abzulassen, dass einerseits die Druckspitze möglichst weit abgebaut wird, ohne dass sich andererseits der Protektor zu schnell entleert und den Piloten auf den Boden durchknallen lässt.
Der Feststoffprotektor wirkt wie ein Zwieback, der unter Druck zerbröselt. Er setzt die aufgenommene Energie in die eigene Zerstörung um. Auf den Piloten wirkt nach dem Aufsetzen eine konstante Kraft ein, die der Festigkeit des Protektors entspricht. Dass diese Kraft über die gesamte Dauer des Bremsvorgangs gleichmässig wirkt, ist die schonendste mögliche Kraftverteilung. Die Kraft kann dadurch geringer bleiben, als wenn das Bremsen durch einen kürzeren Kraft-Puls erfolgen müsste. Die Kraft wurde in diesem Beispiel so eingestellt (9 kN), dass sie gerade ausreicht, um den Piloten ganz abzubremsen. Der Protektor wird dabei vollständig zerbröselt. Zum Schluss sitzt der Pilot auf dem komprimierten Protektor und der Boden trägt das Gewicht des Piloten gegen die Erdbeschleunigung. Die rote Linie sinkt deshalb nicht auf Null, sondern auf 1g.
Am einfachsten kann man den Druck aus dem Airbag lassen, indem man ihn mit Löchern
versieht. Die Energie wird dann nicht an den Piloten zurückgegeben, sondern teilweise
dazu benutzt, die Luft durch die Öffnungen zu drücken. Die Rückstellkräfte auf den
Piloten werden dadurch stark reduziert. Abb. 2 zeigt den Belastungsverlauf bei Protektoren
mit starren Auslass-Öffnungen (Abb. 1a) und mit elastischen Auslass-Öffnungen (Abb. 2b).
Der Unterschied besteht darin, dass sich die elastischen Öffnungen bei stärkerem Druck
aufweiten, mehr Luft rauslassen, und die Druckspitze besser abbauen. Zum Vergleich ist der
Idealfall eines optimierten Feststoffprotektors mit eingezeichnet.
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| a) Airbag mit rein starren Öffnungen | b) Airbag mit rein elastischen Öffnungen |
| Abb.
2: Vergleich zwischen starren und elastischen Druckablass-Öffnungen Pilotengewicht 90 kg, Aufsetzgeschwindigkeit 6 m/s, Kompressionsweg 20cm, Auflagefläche 0,3 m² |
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Die Ablass-Öffnungen sind in beiden Fällen so optimiert, dass der Pilot aus dem hier vorgegebenen Sturz jeweils mit der geringstmöglichen Belastung aufgefangen wird. Mit den starren Öffnungen lässt sich die Belastungs-Spitze bis auf 19g herabsetzen. Das ist noch fast doppelt soviel wie beim Feststoffprotektor. Nach der Belastungsspitze entleert sich der Airbag weiter und setzt den Piloten nach 65 ms mehr oder weniger hart auf dem Boden ab (zweite Belastungsspitze). Die elastischen Öffnungen erzeugen eine breitere und flachere Belastungskurve mit einem deutlich geringeren Maximum von 16g. Dadurch, dass die Öffnungen nach der Druckspitze wieder etwas schließen, bleibt die Bremswirkung besser und länger erhalten. Deswegen fällt auch die zweite Belastungsspitze schwächer aus.
Real bauen lässt sich eine Mischform aus starrer und elastischer Ablassöffnung (teilelastische Nähte, etc.). Die niedrigste, theoretisch erreichbare Belastungs-Spitze liegt dann bei ca. 17g (Abb. 3). Weitere Verbesserungsmöglichkeiten werden weiter unten dargestellt.
Das Protektor-Modell habe ich deswegen angefangen, weil ich wissen wollte, wie sich die Dinger bei unterschiedlichen Belastungen verhalten (ohne es in Echtzeit und 3D ausprobieren zu müssen). Deshalb erst noch ein paar Beispiele zu dem Problem: Was passiert, wenn Pilotengewicht oder Sturzgeschwindigkeit nicht zur Protektoroptimierung passen? Der falsche Pilot zur falschen Zeit im falschen Protektor.
Die nächsten zwei Abbildungen zeigen den Effekt der Sturzgeschwindigkeit auf die
Belastung an unserem 90 kg Piloten, und den Effekt unterschiedlicher Pilotengewichte in
einem 6m/s Sturz. Es wird jeweils derselbe Protektor mit teilelastischen Ablass-Öffnungen
eingesetzt, der für 90kg Pilotengewicht und 6 m/s Sturz optimiert wurde. 6 m/s entspricht
einem Sturz aus ca. 2m Höhe, bzw. dem Abstieg mit dem Rettungsfallschirm.
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| a) Sturz mit 5 m/s (langsam) | b) Sturz mit 6 m/s (optimiert) | c) Sturz mit 6.5 m/s (zu schnell) |
| Abb.
3: Einfluss der Sturzgeschwindigkeit auf die Belastung des Piloten Pilotengewicht 90 kg, Kompressionsweg 20cm, Auflagefläche 0,3 m², teilelastische Ablassöffnungen |
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Die Belastung des Piloten steigt mit zunehmender Fallgeschwindigkeit ungefähr
proportional an. Im linken Bild (5 m/s) wird der Protektor nicht vollständig entleert.
Trotzdem ist die Belastung mit 14,5g geringer als beim 6 m/s Sturz (17g). Das wäre beim
Feststoff-Protektor anders: er belastet den Piloten immer mit der durch die Festigkeit des
Protektors vorgegebenen Kraft, unabhängig von der Sturz-Energie. Im rechten Bild (6.5
m/s) ist der Grenzfall dargestellt, über den hinaus der Protektor nicht mehr schützt. Er
entleert sich unter der hohen Sturzenergie zu schnell und lässt den Piloten bereits nach
50 ms auf den Boden durchknallen. Beim Aufprall auf den Boden entsteht eine heftige zweite
Belastungsspitze. Im Modell wurde der Aufprall so gerechnet, als ob er durch eine 1 cm
dicke elastische Zusatzschicht aufgefangen würde.
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| a) Pilotengewicht 60 kg (leicht) | b) Pilotengewicht 90 kg (optimiert) | c) Pilotengewicht 105 kg (schwer) |
| Abb.
4: Einfluss des Pilotengewichts auf die Belastung des Piloten Sturzgeschwindigkeit 6 m/s, Kompressionsweg 20cm, Auflagefläche 0,3 m², teilelastische Ablassöffnungen |
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Die Grafik zeigt deutlich, dass sowohl leichte als auch schwere Piloten durch diesen Protektor schlecht geschützt sind. Leichte Piloten (Abb. 4a) erleiden höhere Beschleunigungen. Das ist deshalb für sie eine höhere Belastung, weil sie entsprechend leichter gebaute Knochen haben. Diese sind durch die gleichen Kräfte stärker gefährdet als die durchschnittlich stärkeren Knochen von schwereren Piloten. Das gilt gleichermassen für Feststoffprotektoren und Airbags. Es ist deshalb vernünftig, Protektoren auf Verträglichkeit für niedrige Pilotengewichte zu testen (Der DHV testet mit 50 kg). Andererseits zeigt Abb. 4c, dass schwere Piloten mit einem weich eingestellten Protektor schlecht bedient sind. Der Protektor entleert sich in diesem Beispiel zu schnell und der Pilot knallt gefährlich hart auf den Boden durch. Dabei liegt die erste Belastungsspitze noch unter 15g, und der Pilot hätte mit einem härter eingestellten Protektor genug Reserve gehabt. Im vorliegenden Fall liess sich der Protektor gut auf 18g herunter optimieren (Der DHV-Grenzwert liegt bei 20g).
Zum Schluss noch zwei Konstruktions-Ideen, die mir beim Modellieren gekommen sind, eine gute und eine ganz schlechte. Zuerst die gute.
Das Problem, die Druckspitze zu kappen, aber die Schultern der Druckkurve breit zu
lassen, hat eine logische Lösung: Überdruck-Ventile. Diese bleiben geschlossen, solange
der Druck im Airbag unterhalb eines eingestellten Öffnungsdrucks liegt. Der Druck baut
sich deshalb schnell auf und der Airbag bremst den Piloten gut an. Nimmt der Druck weiter
zu, so dass die Kräfte den Piloten gefährden würden, öffnet das Ventil, lässt Druck
ab und schont so den Piloten. Sinkt der Druck in der Abklingphase wieder unter den
Öffnungsdruck, schließt das Ventil, der Druck bleibt auf hohem Niveau erhalten und der
Pilot wird gut runtergebremst. Insgesamt wird dadurch eine gleichmäßigere Bremswirkung
erzielt, als mit anderen Öffnungen. Abb. 5 zeigt, dass es in der Theorie wirklich gut
funktioniert.
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| a) teil-elastische Öffnung | b) Überdruckventil statisch | c) Überdruckventil progressiv |
| Abb.
5: Verbesserung des Airbags durch einstellbare Überdruckventile Pilotengewicht 90 kg, Aufsetzgeschwindigkeit 6 m/s, Kompressionsweg 20cm, Auflagefläche 0,3 m² |
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Durch Überdruckventile lässt sich der Airbag gegenüber den teil-elastischen Öffnungen (Abb. 5a) nochmal deutlich verbessern und die Maximalbelastung von 17 auf 12g reduzieren. Es macht keinen grossen Unterschied, ob das Überdruckventil einfach auf und zu schaltet (Abb. 5b), oder ob es progressiv mit zunehmendem Druck stärker öffnet (Abb. 5c). Das Ventil muss auch nicht dicht schliessen im Gegenteil, beide Modellrechnungen enthalten auch noch einen einfachen Druck-Ablass damit sich der Airbag ganz entleeren kann. Das Prinzip ist also ziemlich robust gegen Abwandlungen. Werden die Überdruckventile so gestaltet, dass sich der Öffnungsdruck einstellen lässt, oder dass sich die Ventile leicht austauschen lassen, dann kann der Protektor an das Pilotengewicht angepasst und optimiert werden. Der vorhergehende Abschnitt hat gezeigt, dass sich das lohnen würde. Das Problem bei den Überdruckventilen ist, dass sie 1. unkaputtbar und 2. Gorilla-proof gebaut sein müssen. Sie dürfen weder verstopfen, sich beim Aufprall plattdrücken, oder gar den Piloten verletzen. Und es muss eine Zertifizierung geben, die absichert, dass die Piloten die für sie richtige Ventileinstellung benutzen. Hat jemand eine Idee, wie man sie bauen und anbringen könnte?
Ach ja, die schlechte Konstruktionsidee. Man könnte auf den Gedanken kommen, eine Art
Aufplatz-Naht oder sonst eine Sollbruchstelle einzubauen, die bei zu starkem Druck aufgeht
und Druck ablässt. Die Wirkung ist ziemlich krass. Dadurch, dass die Naht nach der
Druckspitze nicht mehr zugeht, entweicht zuviel Druck. Der Airbag fällt schlaff in sich
zusammen und lässt den Piloten fast ungebremst auf den Boden aufschlagen (Abb. 6). Ein
Airbag darf im Ernstfall unter keinen Umständen aufreissen oder platzen. Er verliert
sofort jede Schutzfunktion.
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Abb.
6: Protektor mit Aufplatz-Naht Nach der ersten Druckspitze, während der die Sollbruchstelle öffnet, baut der Airbag kaum noch Bremskraft auf. Durch die offene Naht kann zu viel Druck entweichen. Der Pilot fällt fast ungebremst und wird erst beim Aufprall auf den Boden hart gestoppt. |
Feststoff-Protektor |
Airbag |
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| Maximale Rückstellkraft | Der Feststoffprotektor hat eine materialbedingt definierte maximale Rückstellkraft. Kräfte darüber werden "weggebröselt". Hohe Rückstellkräfte entstehen, wenn der Protektor seinen Kompressionsweg verbraucht hat, und der Pilot auf das zunehmend verdichtete Material aufsitzt. | Die Rückstellkraft beim Airbag entsteht belastungsabhängig durch Kompression der Luft (Gasfeder). Sie muss durch Ablassöffnungen reduziert werden. Bei höherer Belastung entstehen immer auch höhere Rückstellkräfte |
| Bremsvorgang | Der Feststoff-Protektor belastet den Piloten bereits unmittelbar beim Aufsetzen des Protektors auf den Boden mit der maximalen Bremskraft. Dadurch, dass die Bremskraft über den gesamten Kompressionsweg konstant bleibt, ist der Bremsvorgang im Prinzip sehr effektiv. Allerdings benötigt ein Feststoffprotektor zusätzliche Dicke, weil sich reales Material nur begrenzt komprimieren lässt. | Der Airbag baut die Rückstellkraft nach dem Auftreffen auf den Boden allmählich auf, und dann durch Luftablassen wieder ab. Es entsteht eine Beschleunigungsspitze im ersten Viertel des Bremsvorgangs. Dadurch, dass zu Anfang und zu Ende des Bremsvorgangs nur geringe Rückstellkräfte wirken, braucht der Airbag prinzipiell längere Kompressionswege bzw. höhere Kräfte als ein Feststoffprotektor. |
| Protektor- Abstimmung |
Das Material muss eine für den Piloten verträgliche Festigkeitsgrenze haben (=maximale Bremskraft). Die Protektordicke muss mindestens dem erforderlichen Bremsweg entsprechen. | Der Luftablass muss so abgestimmt sein, dass er unverträgliche Druckspitzen abbaut. Der Kompressionsweg muss ca. 1,2 - 1,5 mal so groß sein, wie der eines gut abgestimmten Feststoff-Protektors. |
| Kleine Stürze | Der Feststoff-Protektor belastet den Piloten auch bei kleinen Stürzen mit der vollen Rückstellkraft (er fühlt sich hart an) | Der Airbag entwickelt bei geringer Belastung entsprechend geringere Rückstellkräfte (er fühlt sich weich an) |
| Leichte Piloten | Der Feststoff-Protektor belastet leichte Piloten mit der gleichen Bremskraft wie schwere Piloten. Da leichtere (kleinere) Piloten durchschnittlich leichter gebaute Knochen haben, ist diese Belastung für sie gefährlicher. Wegen ihres geringeren Gewichts erleiden sie auch stärkere Beschleunigungen. | Auch beim Airbag verändert sich die maximale Rückstellkraft bei verändertem Pilotengewicht nur geringfügig. Auch hier werden leichte Piloten relativ stärker belastet. |
| Verhalten bei Überbelastung | Bei Überbelastung (zu schwerer Pilot oder zu schneller Sturz) reicht der Kompressionsweg nicht aus und der Pilot sitzt auf das komprimierte Material auf, das hohe Rückstellkräfte erzeugt. | Bei Überbelastung erzeugt der Airbag eine zu starke Belastungsspitze. Zusätzlich reicht der Kompressionsweg nicht aus, um den Piloten ganz abzubremsen. Er prallt auf den Boden auf und erleidet eine zweite Belastungsspitze. |
| Verschleiss | Der Feststoffprotektor muss nach einer Belastung ausgetauscht werden. Er verschlechtert sich durch allmähliche Komprimierung aufgrund kleiner Belastungen im Alltagsbetrieb, und langfristig durch Alterung des Materials (Versprödung). | Der Airbag kann nach einer Belastung wiederverwendet werden, sofern keine Schäden vorliegen. Er unterliegt natürlich auch der Materialalterung. Durchgescheuerte Nähte oder Scheuerstellen in der Hülle können ihn u.U. gefährlich schwächen. |
Das Protektor-Modell gibts hier als gezipte Excel5-Tabelle.
Korrekturen, Kommentare und Ergänzungen sind jederzeit willkommen Klemens